Lohbrügger Markt endlich umgebaut!

Der Lohbrügger Markt ist nun fast fertig.

Der Lohbrügger Markt ist nun fast fertig.
Foto: Michael Schütze

Ende letzten Jahres war es endlich so weit. Der Umbau des südlichen Teils des Lohbrügger Marktes zu einem modernen Stadtplatz ist fertig! Neue Bäume sind gepflanzt, neue Lampen leuchten und Fahrradbügel gibt es auch.

Lange Jahre wurde über den Umbau des Lohbrügger Marktes diskutiert. In vielen öffentlichen Veranstaltungen wurden die Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie sich den Umbau wünschen. Aus Kostengründen konnte zwar nicht der gesamte Lohbrügger Markt neu gestaltet werden. Doch zumindest der südliche Teil zwischen Lohbrügger Landstraße und Feuerwehrwache erstrahlt nun in einem neuen Glanz als moderner Stadtplatz.

Die neue Pflasterung nimmt die der Alten Holstenstraße auf und verbindet beide Bereiche nun optisch. Vier neue Bäume wurden gepflanzt, davon drei direkt vor dem italienischen Restaurant und einer mitten auf dem Platz. Fahrradbügel, Bänke, Mülleimer und neue Lampen verschönern den Platz. Für die vielen Vereine des Stadtteils gibt es auch wieder Schaukästen, in denen aktuelle Informationen präsentiert werden können. Und die Freiwillige Feuerwehr Lohbrügge hat endlich ihre neun Stellplätze für die Privatfahrzeuge der Einsatzkräfte.

Kleinere Schönheitsarbeiten sind noch auszuführen, so zum Beispiel Handläufe bei den Treppenstufen, die beim Weg von der Apotheke zum italienischen Restaurant eingebaut werden mussten wegen des Höhenunterschiedes auf Platz. Oder auch eine Markierung auf dem Marktplatz für den Schulweg der Schüler der Grundschule Leuschnerstraße. Auch muss noch die Zufahrt von der Lohbrügger Landstraße in den Leuschnerpark zu den dort zusätzlich zur Verfügung gestellten Parkplätzen der FF Lohbrügge geschaffen werden.

Insgesamt ist aber der Stadtplatz schon jetzt sehr schön geworden. Nun liegt es an uns, den Lohbrüggerinnen und Lohbrüggern, den Platz mit Leben zu füllen. Im Sommer wird gewiss das italienische Restaurant mit einer Außengastronomie aufwarten. Und der Stadtteilverein Lohbrügge überlegt sich bereits Ideen, was auf dem Paltz gemacht werden könnte. Falls Sie Ideen haben, teilen Sie uns diese gerne mit.

Michael Schütze

Integrationsfonds: Hamburg stärkt die Integrationsarbeit!

LeinBereits Mitte 2016 hatte die Hamburgische Bürgerschaft auf Betreiben der rot-grünen Regierungsfraktionen den Antrag „Startphase vieler wichtiger Integrationsprojekte gezielt unterstützen – Bürgerschaft beteiligen – Einrichtung eines Hamburger Integrationsfonds“ beschlossen (Drs. 21-5237).

Mit diesem Beschluss wurden beträchtliche Gelder aus dem Haushalt 2016 frei gemacht, mit denen regionale Initiativen in ihrer Arbeit zur Integration von Flüchtlingen gestärkt werden sollen. Wir sprachen dann regionale Initiativen und Projekte an und forderten sie auf, Anträge einzureichen. Über die Jahreswende wird dies abgeschlossen sein. Sobald die Bürgerschaft zu Beginn des neuen Jahres nach endgültiger Klärung einzelner Sachfragen aus den jeweiligen Anträgen den genauen Verteilungsplan beschlossen hat, werden die Einrichtungen loslegen können.
Wir als Bergedorfer SPD-Abgeordnete setzen uns dafür ein, dass in Lohbrügge/Bergedorf u.a. folgende Einrichtungen bzw. Projekte bedacht werden können:
• AWO-Jungentreff Billebogen
• Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.
• Der Begleiter e.V.
• Die Buchfassung der Bergedorfer Ausstellung „Fluchtgeschichten“
• Gelder für die Sanierung des Kulturheims am Mittleren Landweg wegen der Nähe zum Neubaugebiet Gleisdreieck, dessen Wohnungen demnächst von Flüchtlingen bezogen werden. Diese Liste wird eventuell auch noch erweitert.
Mit ihrem Beschluss vom Sommer und der jetzt geplanten Umsetzung von Einzelprojekten in den Bezirken will die Bürgerschaft erneut einen Beitrag leisten, damit vor Ort und durch regionale Initiativen die Integrationsarbeit ausgebaut werden kann.

Gerhard Lein

Metin Hakverdi ist der SPD-Bundestagskandidat für Bergedorf!

Michael Schütze

Michael Schütze

Die SPD-Wahlkreiskonferenz für den Wahlkreis Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg hat Bergedorfs aktuellen Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi am 12. November im Bürgerhaus Wilhelmsburg mit 77,1% als Wahlkreiskandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt.

Knapp 150 SPD-Delegierte aus den Bezirken Bergedorf, Harburg und aus dem Stadtteil Wilhelmsburg hatten sich am frühen Sonnabendmorgen auf den Weg in das Bürgerhaus Wilhelmsburg gemacht, um ihren Direktkandidaten für den gemeinsamen Bundestagswahlkreis zu bestimmen.

Da es nur einen Kandidaten gab, war das eigentliche Ergebnis keine Überraschung. Doch viele Redner hatten in der Aussprache deutlich gemacht, dass sie an Metin Hakverdi insbesondere die Bürgernähe und ständige Präsenz im Wahlkreis schätzen. Dies unterscheide ihn wohltuend von so manchem anderen Politiker.

Der Kandidat selbst machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass für ihn insbesondere die Themen Rente und Integration wichtig sind. So müsse dringend eine Lösung für die drohende Altersarmut vieler Menschen gefunden werden, weil das Rentenniveau weiter zu sinken drohe und viele Menschen nicht genug Geld hätten, um privat vorzusorgen. Da müsse die SPD unbedingt überzeugende und langfristig tragfähige Antworten entwickeln. Auch bei der Integration der vielen vor allem im letzten Jahr zu uns gekommenen Flüchtlinge müsse es eine große Anstrengung geben, um diesen Menschen eine Zukunftsperspektive in Deutschland zu geben, indem sie in Ausbildung und Arbeit gebracht würden.

Im Anschluss an die Rede und die Aussprache fand dann der Wahlgang statt. Nach Auszählung aller Stimmen erhielt Metin Hakverdi 111 Ja-Stimmen, während 29 Delegierte mit Nein stimmten und sich vier enthielten.

Damit ist Metin Hakverdi erneut Kandidat der SPD in unserem Bergedorfer Bundestagswahlkreis. Er wird dort wie schon 2013 auf Herlind Gundelach von der CDU und Manuel Sarrazin von den Grünen treffen.

Michael Schütze

Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung im Dünenweg?

Oliver RossborgIn der letzten Bezirksversammlung wurde auf Antrag der SPD-Fraktion ein Prüfauftrag hinsichtlich der Einführung einer Einbahnstraßenregelung im Dünenweg beschlossen.

Der Dünenweg ist eine ringförmige Erschließungsstraße mit zwei Einfahrten vom Ladenbeker Furtweg, die bisher in beide Fahrtrichtungen befahren werden. Durch den Neubau an der nördlichen Einmündung und die Verlagerung des Bäckers kommt es zu einem deutlich erhöhten PKW-Aufkommen in diesem Straßenabschnitt, der zusätzlich einseitig beparkt wird. Durch eine Einbahnstraßenregelung könnte sich die Situation sowohl für die PKW-Fahrer als auch für die Anwohner, die durch den Parksuchverkehr beeinträchtigt werden, entspannen, da es dann eine klare Fahrtrichtungsvorgabe für die Fahrzeuge gäbe.

Als Priorität sollte eine mögliche Einbahnstraßenregelung beginnend vom Wendehammer in den nördlichen Teil des Dünenwegs in Fahrtrichtung zum Ladenbeker Furtweg geprüft werden, wobei das Radfahren in beide Richtungen erlaubt bleiben sollte.
Das Bezirksamt soll nun die Situation begutachten und im Verkehrsausschuss eine Empfehlung abgeben.

Oliver Roßborg

Fortgang Bebauungsplanverfahren östlich Sterntwiete

Oliver RossborgIn der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde die Auswertung der Wortmeldungen im Rahmen der öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplanverfahren Lohbrügge 93 (östlich Sterntwiete) vorgestellt.

Im Wesentlichen machten sich die Petenten Sorgen hinsichtlich möglicher Verschattungen nördlich des Binnenfeldredders, wenn die geplante Bebauung des Areals zu massiv erfolgen würde. Gespräche zwischen dem Vorhabenträger und dem Bezirksamt haben ergeben, dass eine generelle Verschattung nur bei maximal zweigeschossigen Gebäudehöhen mit gegebenenfalls einem  Staffelgeschoss zu vermeiden wäre. Hinsichtlich der gesetzlich zulässigen Verschattungen ist es unerheblich, ob eine geringere als die bisher gewählte Geschossigkeit auf z.B. drei oder vier Geschosse realisiert wird, da diese Reduzierung keine Verbesserung im Bereich der zulässigen Verschattungswerte herbeiführt.

Hinsichtlich der Verkehrsproblematik durch das Neubauvorhaben kommt eine gutachterliche Einschätzung zu dem Ergebnis, dass der Bewohnerverkehr in der Morgenspitze um 17 PKW-Ausfahrten und in der Nachmittagsspitzenstunde um 8 PKW-Einfahrten und 15 PKW-Ausfahrten zunehmen wird. Hinsichtlich des ruhenden Verkehrs wird durch die Schaffung von Tiefgaragenstellplätzen in dem Neubau sowie die Anmietung von privaten Stellplätzen in der Umgebung von einer ausreichenden Kompensation ausgegangen.

Denn es ist nicht zu vernachlässigen, dass die bisherigen Zugeständnisse des Bauträgers (Verzicht auf einen Lebensmitteldiscounter im Erdgeschoss), die Errichtung von Tiefgaragenstellplätzen sowie den zu 30% öffentlich geförderten Wohnungsbau bei Vorgabe eines niedrigen Mietzinses für die frei finanzierten Wohnungen das Bauvorhaben schwerer realisierbar machen. Weitere Abstriche würden das Projekt gefährden.
Da Bergedorf ein stark wachsender Bezirk, der Wohnungsmarkt weiterhin sehr angespannt ist und gleichzeitig mit dem Grund und Boden sparsam umgegangen werden soll (schonender Flächenverbrauch) und bei den vorgestellten Gebäudekubaturen die gesetzlichen Abstandsflächen eingehalten werden, hat der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig die Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens beschlossen.

Oliver Roßborg